GRUNDSÄTZLICHES
 
Die erreichten Erfolge in der Passivhausentwicklung sind erheb- lich und nicht mehr nur auf Neubauvorhaben begrenzt. Auch der Umbau von Bestandsimmobilien zum Passivhaus ist inzwischen möglich geworden.
 
Die nebenstehende Grafik zeigt den Weg und das Ergebnis. Zwischen 1970 und 2007 liegen im Bereich der Gebäude- beheizung bis zu 100 % Energieeinsparpotenzial. Dazu kommen erhebliche Einsparpotenziale bei der Warmwasserversorgung.
 
Selbst das Einsparpotenzial zwischen dem heutigen Baustandard, dem Niedrigenergiehaus, und einem Standard-Passivhaus beläuft sich bereits schon auf knapp 80 %.
Ein Vergleich mit dem ergibt bereits einen Vorteil von mehr als 85 %.
 
Dass diese Werte nicht aus der Luft gegriffen sind, wird regel- mäßig im Nachweisverfahren bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln (KfW, progresNRW, etc.) von uns gegenüber den Fördergebern und unseren Kunden objektbezogen nach-gewiesen.
 
  Damit wird aber auch die aktuelle politische Diskussion über den Klimaschutz angesichts der hier gezeigten Möglich- keiten ad absurdum geführt. Die Möglichkeiten müssen nur konsequent angewandt werden. Jedes Einfamilien-Passiv- haus reduziert der CO2 - Ausstoß um 2 Tonnen jährlich. Bei Mehrfamilienhäusern ist ein Mehrfaches.
 
  Bei diesen Ergebnissen führt kein Weg an der Passivhausbauweise vorbei. Prognostizierte 15. – 20.000 Passiv- hauserwerber jährlich(1) werden sich wohl auch nicht irren. Was möglicherweise nicht ausreichend angeboten wird, sind umfassende Informationen über die Möglichkeiten der Passivhausbauweise. Der Autor wird sich bemühen, den aktuellen Stand der Technik auch unter Verwendung von Links zu externen Informationsanbietern zusammenzufassen und wiederzugeben. Der geneigte Leser mag nachsehen, dass dies trotzdem nur unvollständig gelingen wird.
 
  (1) Marktpotenzialstudie Fraunhofer ISE
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